Herrmann Massivholzhaus

Holz wächst im Überfluss

und schützt das Klima

Holz ist ein geniales Material aus Wasser, Luft und Sonnenlicht, das verunreinigte Luft aufnimmt und als Sauerstoff wieder abgibt. Und es ist ein einmaliger Baustoff: In heimischen Wäldern wächst unaufhörlich mehr nach als geschlagen wird, denn die Holznutzung folgt seit knapp 300 Jahren dem Prinzip der Nachhaltigkeit, das besagt: Ernte nicht mehr als nachwächst.

Und aus solchen heimischen Wäldern stammt die MHM, auch wenn für sie nicht einmal ein einziger Baum extra gefüllt werden muss: Denn zur Herstellung der Massivholzmauer wird kostengünstige sogenannte "Seitenware" verwendet, die bei der Erzeugung von Balken in Sägewerken und Abbundunternhemen unwillkürlich anfällt, und zum qualitativ hochwertigen Holzwand-System veredelt.

Holz ist zudem der einzige Baustoff, der sich nachhaltig positiv auf unsere Klimaverhältnisse auswirkt: Die Herstellung der Massivholzmauer und deren gesamter Lebenszyklus entsprechen den Kriterien der Nachhaltigkeit. Denn wenn Holz nicht verrottet, sondern langfristig genutzt wird, wird der Atmosphäre bleibend Kohlendioxid entzogen. So wurden in 100 m³ Schnittholzmasse, die z.B. alleine im Allgäu in etwa 1,5 Stunden nachwächst, für ein MHM-Wohnhaus durchschnittlich 125 t Kohlendioxid teils in Sauerstoff umgewandelt und teils als unschädlicher Kohlenstoff in der Biomasse eingebunden. Dies entspricht der Menge an CO², die von 52 durchschnittlichen PKW pro Jahr ausgestoßen wird.

Ohne Leim und Chemie

Die hohe Belastbarkeit des Aluminium-Rillenstiftes, mit dem die Brettschichten verpresst werden, gewährleistet eine hohe Stabilität und Festigkeit der Wandelemente. So kommt die Massivholzmauer ohne Leim als Verbindungsmittel aus. Durch die dadurch gegebene diffusionsoffene Bauweise und den einzigartigen Aufbau des Holzes kann in der Massivholzmauer komplett auf Dampfbremsen oder Sperren und damit auf synthetische Folien und Klebstoffe verzichtet werden.

Im Innenbereich wird allgemein kein Holzschutz mit Chemie mehr benötigt. Im Außenbereich reduzieren konstruktive Holzschutzmaßnahmen den Einsatz von Holzschutzmitteln auf ein Minimum. Pflegeintervalle von bewitterten Hausteilen können durchaus 10 Jahre und mehr betragen.

So liegt der Schutz der Umwelt auch für kommende Generationen klar auf der Hand:

Holznutzung, gerade langfristig, fördert das ökologische Gleichgewicht, der vermehrte Einsatz von Holz ist ein wichtiger Beitrag zur Absenkung des klimaschädlichen Treibhausgases CO².
Holz muss nicht extra produziert werden, dagegen wird wesentlich mehr Energie bei der Herstellung von Ziegeln oder Stahlbeton verbraucht.
Energiesparend ist auch der Transport des leichteren Baustoffes und seine Weiterverarbeitung im Werk wie vor Ort auf der Baustelle.
Holz schont bei der grundsätzlichen Verwendung, bei Weiterverarbeitung wie auch gerade beim Heizen als effektiver und chemisch unbehandelter Dämmstoff fossile Rohstoffe aus endlichen Lagerstätten; Passivhäuser sind mit der MHM problemlos möglich.
Problemloser Rückbau

Wenn man die Ökoboilanz konsequent zuende rechnet, hat irgendwann auch das beständigste Haus ausgedient, es wird umgebaut oder muss abgebrochen werden.

Die ökologisch gefertigte Massiv-Holz-Mauer ist problemlos zu recyceln und kann direkt der Wiederverwertung zugeführt werden. So können die Elemente z.B. in Form von Hackschnitzeln zukünftigen Generationen als CO² neutraler Brennstoff dienen. Ein durchschnittliches Haus mit seinen rund 150 m³ Holz könnte dann mit seinem Heizwert etwa 32.570 l Heizöl ersetzen. Das würde den heutigen Bedarf einer Familie von 12 Jahren abdecken. (150 m³ * 480 Kg/m³ Rohdichte * 19 MJ Heizwert Holz / 42 MJ Heizwert Heizöl)

Im Hinblick auf die Tendenz zu vermehrten Rücknahmeverpflichtungen von Produkten jeder Art, bekommt dies einen immer höheren Stellenwert - ganz abgesehen davon, das man seinen Enkeln nicht vererben möchte, was bei anderen Bauweisen nach heutigen Vorschriften schon als Sondermüll auf die Deponie muss: Bauschutt.